Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche an der Ewaldstraße tut sich etwas: Investor Jörn Exner entwickelt dort ein zukunftsweisendes Quartier.
Wo einst tausende Tage und auf dem Zechengelände beschäftigt waren, entsteht ein modernes Ensemble aus zwei Mehrfamilienhäusern und einem angeschlossenen Handwerkerpark mit flexiblen Gewerbeflächen. Investor Jörn Exner plant insgesamt 46 barrierefreie Wohnungen; der Handwerkerpark hat eine Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern. „Das Areal war schon immer ein Ort der Arbeit – jetzt wird es wieder einer, nur eben zeitgemäß: mit Wohnqualität und intelligentem Nutzungsmix“, sagt Exner.
Die Idee: ein innerstädtisches Gewerbegebiet, das nicht stört, sondern sich in die Umgebung einfügt. Die geplante Wohnbebauung bietet moderne Ausstattung wie Glasfaseranschlüsse, Photovoltaikanlagen, große Balkone und Aufzüge. Hinter den Wohnhäusern entsteht ein Handwerkerpark mit Hallen in verschie- denen Größen – von der Lagerfläche bis zur voll ausgestatteten Gewerbehalle mit Büro- und Sozialräumen. Bürger- meister Carsten Wewers betont die Bedeutung des Vorhabens: „Wir brauchen dringend Wohnraum – und mit nicht störendem Gewerbe schaffen wir gleichzeitig Perspektiven für das lokale Handwerk.“ Der Anspruch der Stadt Oer-Erkenschwick sei es, dass sich kleine und Mittelständische Unternehmen – aber auch Start Ups – wieder ansiedeln können.
Die Investitionskosten belaufen sich auf einen mehrstelligen Millionenbetrag, die Finanzierung erfolgt durch die Sparkasse Vest Recklinghausen. Das Projekt knüpft an die Entwicklung des nahegelegenen Calluna-Quartiers an, das auf einem 37 Hektar großen Zechenareal entstanden ist. Dort wurden bereits Wohnungen, Gewerbe und Einzelhandel erfolgreich angesiedelt. Der Baustart für das neue Quartier an der Ewaldstraße ist für das dritte Quartal 2025 geplant. Die Fertigstellung des Gewerbeteils ist für Mitte 2026 vorgesehen, die Wohnhäuser sollen im Laufe des Jahres 2027 bezugsfertig sein.